Verfasst am 17.01.2012 19:38:22 Uhr EINSPRUCH!!!!! Hiermit erhebe ich - steelmouse348 - Einspruch gegen das Urteil vom 08.01.2012. Da ich nun als neue Nebenklägerin mit weiteren Anklagepunkten, die das schändliche Verhalten des Angeklagten bestätigen, auftauche bitte ich das Gericht hiermit
1. Die neuen Anklagepunkte mit Beweisen zu berücksichtigen
2. Mir eine angemessene Frist einzuräumen, mich auf den Fall vorzubereiten
Dem Angeklagten wird zur Last gelegt
a)Tierquälerei
Auszüge aus Rocky Kommentarbox
„*sich leise in Rockys Höhle schleich*....wo ist er denn der dicke Kläffer???? Ah da liegt er ja scheinbar brav in seinem Körbchen...Mal hin schleichen.... so und nun dem Dicken Schlafmonster in den Hintern zwick und dabei zu lachen anfang wie er aus seinem Körchen hüpft.... GUTEN MORGEN ROCKY....*BRÜLL*....“
->Nicht auszudenken, wenn Rocky da einen Herzinfarkt bekommen hätte.
„*sich von hinten wieder an den dicken Köterich anschleich der im Körbchen liegt und so tut als wenn er schläft.* Dann den Wasserschlauch voll aufdreh und ihn doll nassspritz..... TACHCHEN ROCKYWUFF.... hihi...mit nassem Fell siehst du echt albern aus..... kicher. Kannst dich ruhig ausschütteln stört mich nicht.....“
->Wasser auf Rocky zu spritzen ist so ziemlich das übelste was man ihm antun kann – außer Frauchen beleidigen (MOMENT – das hat er ja nun auch noch angefangen!)
b)Gefährdung von Kindern / Feigheit
Auszug aus Carlottas Leben
„…Wir hatten am Wochenende zum Brunch im Garten eingeladen und viele unserer Freunde waren auch gekommen. Natürlich auch mit ihren Kindern....was macht Daddymann als wir alle in meinem Gartenhaus spielen. der nimmt nen Gartenschlauch und duscht uns alle!!!!! WISST IHR WIE KALT DAS WASSER AUS SO EINEM SCHLAUCH IST??????? Dann haben wir alle zu den Wasserpistolen gegriffen und sind auf Daddymann los.... der jedoch rennt zur Zweitschönsten und versteckt sich hinter ihr...... Damit konnten wir ihn nicht mehr naßspritzen sonst wäre die Mami nämlich nasss geworden und die war an dem Tag für das leibliche Wohl zuständig..... “
->Wir brauchen hier nicht zu erwähnen, wie hoch hier die Erkältungsgefahr bei durchgeschwitzten Kindern ist, was für ein emotionales Trauma Carlotta erlitten hat, als sie sich für ihren Papa entschuldigen musste. Ganz zu schweigen davon, dass er zu feige war sich seiner gerechten Strafe zu stellen und stattdessen eine unschuldige Frau als Schutzschild missbraucht hat. Dieser Anklagepunkt spricht für sich.
c) Tiergefährdung
Auszug aus Carlottas Leben
„…Abends dann-Muttimädchen hatte grade Abendfutter gemacht- stand sie auf sammelte die Reste in eine Tüte und sagte sie werde die gleich in die Tonne im Garen bringen. Als sie grade neben der Tonne stand guckte Paps aus dem Fenster und rief:"Hey Schatz guck mal da direkt neben dir ist die Mami der Babyschlange"
Wow ich kann euch sagen....die große Süße war glaube ich noch nie so schnell....Boah kann die wetzen...... Im Haus dann traf sie auf einen Papimann der sich die Lachtränen aus dem Auge wischte.
->Nicht genug, dass er die Zweitschönste gefährdet hat, denn auf dem Weg zum Haus hätte sie schwer stürzen können, so erschreckt wie sie wurde – nein, er hat auch noch mutwillig in Kauf genommen, dass die Zweitschönste vor lauter Schreck womöglich auf die Mami der Babyschlange tritt, diese dadurch tötet und somit die Babyschlange eine Waise wird. Unverzeilich…“
c)Vorsatz
Auszug aus Carlottas Leben
„So ich muss jetzt mal wieder die Zweitschönste ärgern gehen....
Hab nur noch keine Idee wie..... Hatte überlegt ihr einen Gutschein für Schlangenlederschuhe zu schenken...“
->Ich würde sagen – einen besserer Beweis für die vorsätzlichen Handlungen des Angeklagten gibt es nicht.
d)Heimtückiches Verschweigen von für Carlotta wichtigen Informationen
Nachzulesen in meinem Tagebucheintrag vom 02.11.2011
->Klares Vergehen!
Verfasst am 02.11.2011 17:53:17 Uhr Der Beweis für Charlottchen! Kommentar von meinem lieben, lieben Rocky - am 2.7.2011 beim Eintrag von Charlottchens Papa!
Verfasst am 03.07.2011 12:24:46 Uhr von Rocky
….. mit erhobener schnüffelnder Nase auf die Seite gelaufen kommen und die Schnauze geschleckt! Riecht das hier gut! Wo sind die Würste und der Salat? …. Herrchen wieso hältst du mich auf? Wuff ich soll mir zuerst das gewuffe von Carlottchens großen Zweibeiner anhören? Sich das Wasser wegschleckend, das mir in der Schnauze zusammenläuft und sich setzend, gut wenn du meinst! ………….. Grrrrrrr! Zu erst mal muss ich dir wuffen, dass ich nicht Kläffe! Ich knurre, belle, wuffe, heule, aber kläffen tun nur die kleinen Kollegen! Wuff bin kein Oller Beisser, ich bin noch –fast- jung und wenn ich denn mal beiß, muss es sein und darf es auch! Außerdem und da hast du mein Wuff drauf, halte ich mich nicht mit Hosen auf, die schmecken nämlich gar nicht! Wuff Herrchen ist ja schon gut ich höre ja schon auf – hier zu knurren! ------- Kopf schief haltend, na wie hast du das der Zweitschönsten gewufft, das wir geschmust haben, denn wie willst du sonst die Ganzen Haare von mir an deinem Fell erklären? Wuff das war meine Rache dafür das ich keine Wurst bekommen habe, aber bei dir auf dem Schoß war es fast so gemütlich wie bei Herrchen oder Frauchen, ein entschuldigendes wuff noch mal dafür das ich die dein Kopffell (war da ober eine kahle Stelle?) voll gesabbert habe, aber du rochst einfach zu lecker! ------- Sich setzend und den Kopf schief haltend nun zu meiner kleinen Freundin, sie ist weder ein Monster noch hat sie Ärger verdient und schon gar nicht ist sie frech Wuff! Wann kommt sie denn wieder in die virtuelle Welt? Meinen wuffs von gestern hast du ja nicht entgegen zu setzen, also ist es gemein von dir sie von mir fernzuhalten! Wuff ich warn dich noch mal, ich bin in einigen Tagen in dieser Steinhütten Ansammlung, wo du deine Wohnhölle hast, das wufft wenigstens mein Frauchen und dann spühre ich dich auf und dann …….
Wenn du mich nicht zu ihr lässt muss ich irgendwo einen Baum anbrennen (wie auch immer) dann bist nicht da und ich kann zu meiner kleinen Freundin! Wuff willst du das? ------- Was die Farbe und meine Klene angeht, da musste Herrchen breit grinsen und wuffte vor sich hin, früh übt sich! ----- So und nun muss ich wieder los, aber auf meiner Seite habe ich auch was für dich gewufft! ---- Schleck die kleine Carlotta mal von mir ab und sie soll nicht zu traurig sein!
Verfasst am 30.08.2011 18:19:41 Uhr An den Papi vom Carlottchen...
...Rocky hat mich NICHT gebissen!!!!
Aber so langsam glaube ich echt - du steckst mit Rocky unter einer Decke. Seit du hier diese Gerüchte in die Welt setzt, dass mein guter, braver und herzensguter Rocky sein Frauchen gebissen haben könnte, läuft der mit so hängenden Ohren und mit so einem Bauchgrummeln durch die Gegend, dass er von mir die doppelte Ration an Leckerli zum Trost bekommt.
Damit ist jetzt Schluss!
Rockys Ruf muss wieder hergestellt werden!
Also Carlottchen - glaube deinem Papi gar nichts (zumindest in Bezug auf Rocky) - kannst dich ruhig weiter zu ihm in das Körbchen legen. Der tut dir nichts. Und wer weiss - vielleicht schaue ich dann nicht nur mit einem Leckerli für Rocky sondern auch mit einem Schokopudding für dich vorbei.
Verfasst am 02.06.2011 14:51:04 Uhr Für meinen Rocky - die Geschichte des Maimarktes & vom Jäger aus Kurpfalz Der Markt "uf Philippi Jacobi"
Der Mannheimer Maimarkt blickt auf eine fast 400-jährige Geschichte zurück...
Der Mannheimer Maimarkt ist eine der ältesten Institutionen Mannheims. Im Jahr 1613 verlieh Pfalzgraf Johann II. von Zweibrücken der gerade mal sechs Jahre jungen Stadt Mannheim die Marktprivilegien mit den Worten: "Wir Johannes von Gottes Gnaden, bekennen undt thun kundt, Nachdem die ersamen unsere lieben getreuen, der Churfürstlichen Pfalz Underthanen Schultheiß Rhat undt ganze Gemeindt zu Manheim, uns Supplicando underthenigst ... darumben gebeeten, Sie mit zweyen Jahrmärckten, den einen uf Philippi Jacobi undt den andern acht tage vor Michaelis genadiglich zu befreyen undt zu begnaden, ... genadiglich gegönt, bewilligt und erlaubt haben." Seitdem wird der Maimarkt durchgeführt und hat die Stadt, von Kriegs- und Seuchenzeiten abgesehen, bis heute durch die Jahrhunderte begleitet. In Briefen, Erinnerungen und Reiseberichten (unter anderem von Kurfürst Karl Ludwig) wird der Maimarkt zu allen Zeiten erwähnt.
Aufgrund seiner Lage als Zollstätte und Verkehrsknoten mit Fährverbindungen über Rhein und Neckar hatte Mannheim früh eine gewisse Bedeutung als Handelszentrum für Güter, die über den täglichen Bedarf hinausgingen, und für solche, die aus entfernteren Regionen eingeführt werden mussten. Die Verleihung des Messeprivilegs bedeutete für Mannheim nichts anderes als die Einlösung der bereits in den städtischen Privilegien von 1607 gegebenen Versprechen. Das bunte Treiben von einheimischen und auswärtigen Krämern sowie von Viehhändlern spielte sich anfangs auf dem Marktplatz ab. Die Beliebtheit des Marktes wuchs ständig; bereits im 18. Jahrhundert war das G1-Quadrat zu eng. Vom Marktplatz zog man daher unter die Arkaden des Kaufhauses und auf den davor liegenden Paradeplatz. Die Gatter der Pferdehändler fanden auf den Planken Platz. 1803 rangen sich die Stadtväter dazu durch, eine Marktordnung zu beschließen. Im Jahr 1876 wurde die Vergnügungsmesse, bis dahin ein Bestandteil des Maimarkts, abgetrennt und auf den Alten Messplatz verlegt. Bis heute findet zeitgleich zum Maimarkt und noch einmal Ende September die "Mannemer Mess" auf dem Neuen Messplatz statt.
Ein festes Domizil fand der Maimarkt im Jahr 1900 auf dem gerade eröffneten städtischen Schlacht- und Viehhof. Allein am 1. Mai logierten 1.400 Gäste in den Mannheimer Hotels, und eine Lokalzeitung jubelte: "Welch schönes Geld nach Mannheim fließt!". In den folgenden Jahren wird, unterbrochen durch die Weltkriege, über ein kontinuierliches Auf und Ab des Maimarktgeschehens berichtet. In den 20er und 30er Jahren tritt der historische Viehmarkt gegenüber dem großen kulturellen Rahmenprogramm etwas in den Hintergrund; hinzu kommen eine Erfindermesse und eine Landwirtschaftsmesse. Der erste Maimarkt nach dem Zweiten Weltkrieg fand 1949 im Rosengarten statt. Etwa 300 Aussteller präsentierten hier ihre Nachkriegsware. Rund 50.000 Besucher wurden gezählt. Bereits ab 1950 war wieder der Schlachthof das Zuhause des Maimarkts, aber aus dem einstigen Renner war ein Sorgenkind geworden. 1958 schließlich kamen, selbst bei großzügiger Schätzung, nur noch etwa 17.000 Besucher. Was tun, fragten sich die Stadtväter. Probeweise wurde 1961 ein Teil der Ausstellung auf den Friedensplatz verlegt. 1962 wurden dann Nägel mit Köpfen gemacht. Der Maimarkt zog komplett auf den Friedensplatz um, Organisation und Leitung wurden der Mannheimer Ausstellungsgesellschaft (MAG) übergeben. Das bisherige Konzept wurde vollständig überarbeitet. Aus dem Viehhandel wurden Tierschauen mit Tierprämierungen. Hochwertige Haushaltsgeräte, Textilien, der große Bereich Bauen und Wohnen und allerlei Technik wurden zu bestimmenden Faktoren. Auch ein erstes Fertighaus konnte bestaunt werden. Der Erfolg ließ nicht auf sich warten. Bereits im ersten Jahr unter neuer Leitung kamen 106.000 Besucher auf den Friedensplatz.
Ein weiterer zunächst skeptisch betrachteter Umzug stand für das Jahr 1985 bevor, in dem der Maimarkt dem Neubau des Landesmuseums für Technik und Arbeit wich. Verkehrsgünstig liegt das neue Maimarktgelände nun vor den Toren der Stadt auf dem Mühlfeld. Jegliche Bedenken waren nach den 442.975 Besuchern 1985 und hervorragenden Geschäften beseitigt. 1989 wurde als erste feste Ausstellungshalle die Maimarkthalle gebaut, die ganzjährig genutzt wird. Seit Jahren ist der Mannheimer Maimarkt mit rund 350.000 Besuchern, rund 1.400 Ausstellern und rund 75.000 Quadratmetern vermieteter Netto-Ausstellungsfläche in allen drei Kennzahlen FKM-geprüfter Spitzenreiter unter den deutschen Regionalausstellungen. Das Einzugsgebiet hat einen Radius von mehr als 150 Kilometern. Einen hervorragenden Ruf genießt das Maimarkt-Reitturnier, bei dem sich internationale Reiterstars messen. Einer der besucherstärksten Tage ist immer noch "Philippi Jacobi" - der 1. Mai. Und der traditionelle Maimarktdienstag gilt in Mannheim und Umgebung schon beinahe als beweglicher Feiertag.
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Gibt es den Jäger aus Kurpfalz wirklich?
Klar ist, dass es in der damaligen Kurpfalz natürlich jede Menge Jäger gegeben hat. Aber wer war DER Jäger aus Kurpfalz?
Im wesentlichen gibt es darauf zwei Antworten. Die eine besagt, es sei der Förster des Soonwaldes gewesen, nämlich Friedrich Wilhelm Utsch geboren 1732 in Rheinböllen im Hunsrück. Oder aber Johann Adam Melsheimer, der von 1719 bis 1857 kurpfälzischer "Reitender Förster im Unteren Soon" war. Beide waren jedenfalls lange Zeit Förster und Jäger im Soonwald.
Die andere Antwort lautet: es war Johann Casimir von Pfalz-Simmern, Administrator der Kurpfalz von 1583 bis 1592. Das Lied ist zum Ende seiner Regierungszeit entstanden, er stammte aus der Kurpfalz, er hatte als Adliger das Recht zur Jagdausübung und er besaß die Dienerschaft, der er befehlen konnte "Auf, sattelt mir mein Ross und legt darauf den Mantelsack ..."
Nicht zu vergessen ist aber auch der neuzeitliche Jäger aus Kurpfalz, Fred Reibold, der seit der Bundesgartenschau 1975 bei vielen öffentlichen Veranstaltungen in Mannheim sozusagen als lebendes Maskottchen der Kurpfalz auftritt...
Verfasst am 26.09.2010 18:55:18 Uhr Bin ich schwanger? Ich denke wohl jede Frau hat schon einmal diesen Gedanken gehabt – bin ich etwa schwanger? Nicht nur die ausbleibende Regel lässt bei Frauen diesen Gedankengang zu. Die Brüste spannen – der Unterleib schmerzt – die Haut verändert sich – der Verdauungstrakt ist durcheinander und irgendwie ist einem sowieso schon die ganze Zeit so übel…. Je mehr man dann darüber nachdenkt, umso schlimmer wird alles. Die Symptome werden immer eindeutiger – man fühlt immer mehr, es muss so sein. Dies kann bei Frauen sogar soweit gehen, dass schließlich die Regel ausbleibt – alleine durch den Streß, den der Gedanke Mutter zu werden, in ihnen auslöst. Mein Gott – wie oft hatte ich diesen Gedanken schon. Und wie oft war ich erleichtert, als sich das Ganze als Trugschluss herausstellte und doch – tief im Inneren war da ein kleines Stimmchen welches flüsterte „Schade auch – ich wäre gerne Mutter.“ Erstaunlicherweise waren jedoch diejenigen, die am meisten enttäuscht waren, doch immer die Männer. Und erstaunlicherweise, waren es dieselben Männer die meinten „Aber Vater werden will ich noch nicht.“ Haben Männer Probleme damit sich bewusst für ein Kind zu entscheiden? Sicher, wenn ich an die vielen Situation, in denen ich dachte ich wäre schwanger, denke – dann hat es nie gepasst.
Der falsche Mann, die Ausbildung noch nicht vorbei, zu viel mit mir selbst zu tun, wieder der falsche Mann , die Finanzen passten nicht, und, und, und…
Doch passt es jemals? Gut – es gibt Frauen, die schaffen es genauso. Sie machen ihre Ausbildung, arbeiten ein paar Jahre und schaffen eine Grundlage, suchen sich den richtigen Mann, heiraten und werden dann schwanger. Wieder andere schaffen alles – nur den letzten Punkt, den können sie nicht setzen.
Kommt ein Kind überhaupt jemals zum geplanten Zeitpunkt oder kommt ein Kind nicht einfach wann es will?
Und während ich so über das Schwangersein nachdenke, da weiss ich es auf einmal ganz genau: „ICH BIN SCHWANGER!“
Natürlich – wie kann es auch anders sein? Sind wir alle den nicht ständig schwanger? Schwanger sein bedeutet etwas in sich zu tragen, was noch nicht reif ist bzw. was noch nicht rauskommen darf. Och – ich kenne jede Menge Geheimnisse die niemals rauskommen dürfen. Und Ideen – was ist denn damit? So viele Ideen, welche durch meinen Kopf schwirren – alle noch nicht ausgereift und alle noch ganz geheim. Ganze Bücher könnte ich damit füllen. Ich gehe also schwanger! Und hey – wenn 9 Monate rum sind, was glaubt ihr, was mir dann neues einfällt, damit ich weiter schwanger gehen kann.
Wenn ICH aber damit schwanger gehe, was ist dann mit den Männern? Gibt es da auch einige schwangere Männer? Beruhen die Filme „Seitenstechen“ und „Junior“ etwa alle auf einem wahren Kern und Männer können tatsächlich schwanger werden? Mir schaudert bei dem Gedanken, beim nächsten Einkaufsbummel einen Mann zu treffen, der lautstark im Kaufhaus rumbrüllt und auf Schwangerschaftsmode für Männer besteht. Schließlich ist er ja nicht einfach dick geworden weil er zuviel genascht hat – und er verbittet sich Bemerkungen über seine Figur. Nein, er ist schließlich schwanger und wenn wir jetzt nicht alle über seinen Bauch streichen wollen, dann fängt er hysterisch an zu weinen, weil seine Hormone mit ihm durchgehen… Und oh je – ich merke gerade. Ich selbst liefere meinem Mann die beste Vorlage. Auf den Kopf gefallen ist er nicht – auch er hat oftmals genug Ideen im Kopf, die ihn nun zu dem Satz „Aber Schatz – ich bin doch schwanger“ verleiten könnten…. Nun sei’s drum – demnächst werde ich also täglich Klunkersuppe kochen müssen, um die schwangeren Gelüste meines Mannes befriedigen zu können.
Und während ich so weiterdenke, finde ich den Gedanken demnächst in Mutterschutz gehen zu können gar nicht so schlecht – ich frage mich nur, was meine Chefin dazu sagt wenn ich ihr morgen sage: „Übrigens – ICH BIN SCHWANGER“. Und ich frage mich wie viele Geschenke ich bekommen werde, wenn meine Ideen erstmal ausgereift sind und ich die Geburt einleite. Sollte ich schonmal eine Wunschliste schreiben?
Aber seis drum – ich werde berichten und jetzt werde ich mir erstmal ein köstliches Abendessen zubereiten. Vielleicht ein paar Gurken. Und Marmeladenbrot dazu – das wäre auch nicht schlecht